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ignore everything …

huhn vor blauem himmel
dieses huhn wohnt bei getty images

… das war das erste, das ich las (auf der ersten seite im buch „if you want to make great photographs, read this, von henry carroll„), nachdem ich begann keine bilder mehr mit dem smartphone zu machen, sondern mit einer kamera. das versuche ich immer zu berücksichtigen. egal wer dir erzählt, wie sich die welt zu drehen hat, finde deinen eigenen weg damit umzugehen, aber höre aufmerksam zu.

für mich persönlich bedeutet die fotografie, die ich selber ausübe, dass ich mich fokussiere, für den einen moment. darin liegt mein vergnügen und meine leidenschaft. dann bin ich auf der einen seite so wach, aber auch so weit weg von allem anderen. ich versuche maximal 2-3 bilder pro motiv zu machen, meistens nur eines. das adaptieren einer situation, die spannungskurve maximal ausnutzen, egal ob für licht, einen blick oder eine bewegung. mir liegt nichts ferner, als aus 100 serienbildern das passende auszusuchen. und manchmal stellt man fest, dass man knapp daneben liegt.

wie toll wäre es ein fotobuch machen zu können, mit all den bildern, die man nicht gemacht hat, denen, die man im vorbeigehen gesehen hat, ohne eine kamera in der hand zu haben, denen, die man verpasst und denen, die man technisch verkackt hat.

quelle unbekannt

fotografieren bedeutet für mich zu 95% #ITakePhotosWhilePassingBy, denn meistens habe ich kaum zeit mich über einen mehrstündigen zeitraum auf das fotografieren zu konzentrieren, aber die kamera ist immer dabei.
fotografieren bedeutet für mich nicht, länger am rechner zu sitzen, als das motiv zu fotografieren. mein workflow kann sich sicher mal ändern, wie auch mein equipment, aber zur zeit versuche ich das so minimalistisch wie möglich zu halten: kamera -> wlan, smartphone -> snapseed -> raus.
fotografieren bedeutet für mich auch ausprobieren, stilarten wie sport, portrait, landscape oder street, wie zum beispiel bei dem streetphotography workshop von pau bocato in barcelona – und auch zu scheitern und es erneut zu probieren.

meine erste kamera war eine fuji x70, erworben bei meinem – ich sag es mal – mentor, stefan groenveld – und ich ärgere mich ein wenig, dass ich sie verkauft habe.
mein erstes motiv ein huhn, … dieses hat nach zwei tagen, in denen ich bei eyeem vergessen hatte die richtigen einstellungen zu setzen, den weg zur getty images collection gefunden und wurde bisher zwei mal verkauft.
die zweite und aktuelle kamera ist eine fuji x-t20 und das equipment hat sich durch wechselbare objektive erweitert: xf 35mm f1.4, xf 16-55mm f2.8, xf 50-140mm f2.8 und ein überbleibsel, das xf 18-55mm.

ein paar tausend auslösungen weiter, 2 hochzeiten, ein paar events – zwischen sport und kultur, reisen und dem oben genannten workshop, weiß ich noch immer nicht was ich am liebsten fotografiere, aber ganz sicher weiß ich, dass es mir bis jetzt viele unvergeßliche und tolle momente ermöglicht hat und es keinen grund gibt damit aufzuhören.

viel spaß in meinem blog, dem ersten meines lebens ;o)